Authent-Gruppe informiert über Transparenz bei ihren Vorsorgeeinrichtungen

Drucken

• Hohe Durchdringungsquote von 80 Prozent als Vertrauensbeweis der Belegschaft • bAV-Studie hatte allgemeine Transparenzdefizite in der bAV offengelegt

Nürnberg, 2020. Die auf betriebliche Versorgungssysteme spezialisierte Authent-Gruppe aus Nürnberg sieht sich aufgefordert, über die Praxis zur Offenlegung der Investitionstätigkeiten in ihren annähernd 2.000 bAV-Versorgungswerken zu informieren. Manfred Baier, Chef der Authent-Gruppe, sagt: „Schon bei der Vorstellung unserer Vorsorgeeinrichtungen wird die Belegschaft über die grundsätzlichen Investitionstätigkeiten informiert. In der Folge klärt der Arbeitgeber darüber auf, wie genau er die bAV-Beiträge im Unternehmen einsetzt. Das unterscheidet uns von der versicherungsförmigen bAV.“ Aus diesem transparenten Vorgehen resultiere auch die hohe Durchdringungsquote in der Belegschaft von rund 80 Prozent, die Baier als klaren Vertrauensbeweis wertet.

Grund für die Klarstellung ist eine Umfrage des unabhängigen Markt- und Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrage des Vereins Facing Finance e.V.. Demnach seien mehr als zwei Drittel der über eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) Versicherten nicht darüber informiert, wie genau die bAV-Anbieter die Vorsorgemittel anlegen. So wüssten diese beispielsweise nicht, ob ihre Gelder nachhaltig nach ESG-Kriterien investiert seien, obwohl knapp die Hälfte der Befragten das erwartet, so das Ergebnis der Facing-Finance-Studie. Baier übt deutlich Kritik: „Wer mit dem Geld seiner Kunden arbeitet, ist zur Rechenschaft bei der Mittelverwendung verpflichtet. So wie es auch die pauschaldotierten U-Kassen tun. Wer nicht offen kommuniziert, schadet der ganzen bAV-Landschaft.“
 
Die Authent-Gruppe konzipiert im fünften Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) pauschaldotierte Unterstützungskassen. Dabei verbleiben die bAV-Beiträge im Unternehmen, das die Verzinsung erwirtschaftet. Zumeist verwendet das Unternehmen die Beiträge zur Ablösung von teuren Bankkrediten oder für Anschaffungen im Anlagevermögen. Pauschaldotierte U-Kassen sind steuerlich als soziale Einrichtungen anerkannt, die  Ansprüche der Arbeitnehmerschaft sind durch den Pensionssicherungsfonds a.G. (PSV) abgesichert.

Belegschaft sieht jeden Tag ihre eigene Altersvorsorge arbeiten
Neben ihrer Rolle als Innenfinanzierungsvehikel setzen Unternehmen die pauschaldotierte U-Kasse vor allem zur Mitarbeitergewinnung und –Motivation ein. „Die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sehen quasi jeden Tag ihre Altersvorsorge arbeiten“, so Baier, „indirekt arbeiten sie am Erfolg ihrer eigenen Versorgungseinrichtung mit.“ Diese enge Bindung zwischen Unternehmen und  Belegschaft sei ein wichtiges Merkmal für die Attraktivität eines fürsorglichen Arbeitgebers. Nicht zuletzt deshalb, sondern auch wegen der betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Vorteile erleben viele pdUK-Anbieter derzeit hohe Zuwachsraten. Somit sieht sich auch die Authent-Gruppe als Krisengewinnerin.

Über die AUTHENT-Gruppe
Die ersten beiden Gesellschaften der Authent-Gruppe wurden 1999 gegründet. Seitdem hat sich die Authent-Gruppe eine marktführende Position mit Konzepten der betrieblichen Altersvorsorge außerhalb der klassischen Versicherungslösungen aufgebaut.
Die Authent-Gruppe besteht aus:


Geschäftsführender Gesellschafter ist Manfred Baier, der in der eigenen Akademie und als Referent der Hochschule Koblenz einen Großteil der Berater in der Branche der pauschaldotierten Unterstützungskassen ausgebildet hat.
In der betrieblichen Altersvorsorge inklusive der rückgedeckten Unterstützungskassen betreut die AUTHENT-Gruppe über 1.500 Unternehmen.  Markantes Alleinstellungsmerkmal ist die Leistungserbringung aller erforderlichen Bereiche für umfassende bAV-Konzepte unter einem Dach.

Quelle: PT-Magazin/Firmennews, 08.10.2020